200 Tage Südostasien
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Koh Phangan

Direkt nach dem abendlichen Besuch bei der U-Bein's Bridge gehts mit dem Nachtbus nach Yangon. Die Zeit vertreibe ich mir mit viel Kaffee und Red Bull und den letzten wenigen Sehenswürdigkeiten, die beim letzten Mal krankheitsbedingt ausgefallen sind. Abends geht's in den Flieger nach Bangkok. Am nächsten Tag treffe ich Nicolas wieder und wir tauschen uns über Laos und Myanmar aus. Nun bin ich seit 4 Tagen auf Koh Phangan im Haad Gruad Bay Resort und lasse es mir hier für ganze $10 am Tag sau gut gehen.
17.12.13 10:05


3 Tage Trekking in Hsipaws Umgebung

Und den hier hab ich wohl vergessen abzuschicken: 4. Dezember 2013 Am 30. November bin ich in aller Frühe in der kleinen Stadt Hsipaw ("Tibor " oder "Sipow" gesprochen) im Nordosten Myanmars angekommen. Direkt gings zum "Pre-Dawn-Nightmarked", dann kurz ins Bett und nachmittags habe ich mit Australierin Eve die Umgebung erkundet. Nach langen Gesprächen mit Trekking-Guru Mr. Charles haben wir uns nachmittags auf eine etwas alternative Route für die nächsten 3 Tage einigen können. Am 1. Advent ging dann also der 3-tägige Trek los! Mit in der Crew: Unser fantastischer, allwissender Guide Dywoiyal (oder so ähnlich; gesprochen "Joyan", 26). Die beiden deutschen Dauer-Turteltäubchen Sabine und Marcus (39, manchmal wünschte ich mir, kein Deutsch zu verstehen...). Aber beide sehr sympathisch! Die etwas aufgedrehte aber sehr liebevolle Australierin Eve (38). Sowie der kuriose Franzose Jaque, alias Fenchy, der immer der Gruppe weit vorweg gelaufen ist und dann wie ein Hund mit wedelnem Schwanz an der nächsten Kreuzung aufs Herrchen wartet. Damit hat er dann aber wenigstens auch nicht gestört. Tag 1 führt 5 Stunden lang weitestgehend bergauf durch drei Dörfer des Shan-Volks, bis wir mittags zum Lunch in unserem Homestay in einem Palaung-Dorf ankommen. Gefüllt mit fantastisches Essen (Reis&co) von der lieben Hausdame erkunden wir das 600-Einwohner-Dorf. Joyan erklärt uns unglaublich viel über Myanmar, die verschiedenen Völker und ihre Lebensweisen, das Schulsystem, all die verwertbaren Pflanzen und Bäume am Wegesrand, und und und! Abends gibts 'ne kalte Dusche aus'm Brunnen, zu viel Essen (Reis) im Bauch und einige Sternschnuppen am Himmel. Tag 2 beginnt für mich um fünf Uhr morgens mit einem Besuch in der Monastry. Heute ist Neumond, weshalb heute alle Einwohner hier her zur Zeremonie kommen. Beeindruckender Anblick. Nach reichhaltigem Frühstück (Reis) geht's um 8:30am los. Der Trek ist heute etwas weniger anstrengend. Der Weg führt durch Farmen und Teeplantagen, entlang am Bären- und Leoparden-Wald (ja, tatsächlich!) bishin in ein Palaung-Dorf. Joyans Dorf! Und sein süßes kleines Häuschen auf Stelzen, seine liebevolle Frau (23) und seine Söhne (2 und 4) werden uns heute Nacht Obhut geben. Wieder geht's nach großem Mittagsbuffet (Reis) auf einen Rundgang durch das kleine Dorf (700 Einwohner), das wundervoll am Hang zwischen den Maisfeldern in der roten Nachmittagssonne glänzt. Abschließend landen wir in der Monastry, Joyan erklärt viel über den Buddhismus. Schließlich sitzen wir mit den Mönchen in deren "Wohnzimmer" zusammen, trinken Tee, und stellen uns gegenseitig Fragen, Joyan dolmetscht. Dabei vergessen wir völlig die Zeit, denn es war wirklich interessant, sich mit denen zu "unterhalten"! Und ich glaube das beruhte auf Gegenseitigkeit, denn es kamen immer mehr interessierte Mönche dazu! Zu unserem Glück war heute sogar wegen Neumondes der "Top-Mönch", Oberhaupt der Umgebung, anwesend. Übrigens: Die Mönche sprechen beim Beten eine tote Sprache, die die Bürger gar nicht verstehen. Stattdessen murmeln diese die Worte einfach nur nach. Abends geht's, mit viel Reis und anderen lokalen Leckereien im Bauch früh ins Bett. Tag 3 beginnt in aller Frühe - erstaunlicher Weise nicht mit Hahnenkrähen - sondern mit Myanmars Morningradio, das Joyans Nachbar scheinbar dem ganzen Dorf zur Verfügung stellt. Was es zum Frühstück gibt, dürft ihr raten! Richtig, Reis. 4 Stunden Trekking und einige Minuten auf einem mit Maissäcken beladenen LKW führen zu Hsipaws Hotsprings, wo wir schließlich erholsam den (fast beendeten) Trek ausklingen lassen! Insgesamt war der Trek wirklich großartig, landschaftlich zwar weniger ansprechend als in Kalaw, aber die Aufenthalte in den Familien um so besser. Besonders bei Joyans Familie hat man sich wie zu Hause gefühlt. Und jetzt weiß ich auch, warum 3 mal am Tag Reis gar nicht langweilig wird: Denn Teeblatt-Salat, Senfblatt-Suppe, frisch geröstete Erdnüsse, Reisnudeln (mit Reis), Baumrinde, Tofu, geröstete Sojabohnen und co sorgen für eine köstliche Abwechslung!!
10.12.13 05:05


Mandalay

Heute Morgen bin ich in aller Frühe in Mandalay angekommen. Übermüdet suche ich eine geschlagene Stunde im Dunkeln nach einem freien Hotelzimmer, bis ich schließlich eine kleine knastartige Zelle finde. Nach ein paar Stunden Schlaf erkundige ich Mandalay per Fahrrad. Leider nieselt es hin und wieder, und der Besuch der U-Bein Bridge zum Sonnenuntergang, meinem persönlichen Highlight Mandalays, fällt somit buchstäblich ins Wasser. Morgen zum Sonnenaufgang um 6:30 neuer Versuch! Morgen Abend geht's per Nachtbus nach Yangon, und dort die letzten Stunden Myanmars genießen.
9.12.13 15:14


8. November 2013, 19:15 Uhr Ich korrigiere: Die Straße ist schlimmer! Hoffe mein Rucksack ist noch auf'm Dach und meine Nudelsuppe bleibt im Magen... Insgesamt muss man einfach noch mal erwähnen wie unglaublich zuvorkommend, liebevoll und gastfreundlich die Myanmarer einfach sind! Der Kayin-State ist scheinbar noch nicht so überlaufen wie andere Orte das Landes (gesichtete Touris in Katha: insg. 4, in Shwegu: 0!), was man schnell merkt. Es scheint als wären sie die fröhlichsten Menschen auf Erden, obwohl sie so gut wie nichts (westliches) haben. Braucht man aber scheinbar auch nicht.
9.12.13 15:06


Ayeyarwaddy Tag 3

8. Dezember 2013, 18:35 Uhr Mein Tagesplan sieht wiefolgt aus: Die Fähre Bahmo nach Katha hält theoretisch zwischen 11 und 12 Uhr in Shwegu und braucht 4 Stunden bis Katha. Um 16:30 Uhr fährt mein Bus nach Mandalay. Praktisch sieht das natürlich anders aus, jede zehnte Fähre hat laut Nay Linn Htet 'nem Motorschaden. Aber ich bin Theoretiker und verlasse mich darauf, dass alles klappt. Muss ja, denn in 3 Tagen läuft mein Visum aus und mein Flug geht vom weit entfernten Yangon aus! Die Fähre kommt um 12 Uhr an. Die Überfährt ist entspannt, wenn auch einer der Locals etwas aufdringlich (besoffen?) war, mich auf Birmanisch zulabert und mich mit seinen abscheulichen (ja, sind sie wirklich!) roten Beatlenut-Zähnen angrinst. Aber er meint's ja nur lieb. Schließlich kommt die Fähre sogar pünktlich an und der Bus zu spät, sodass genug Zeit zum Essen, Proviant kaufen und sich Bananenstauden schenken lassen bleibt! Jetzt sitze ich im Minivan nach Mandalay, humpel über eine Straße, die dem Weg im Strander Wald gleichkommt (hingegen aber Maut kostet) und futtere fleißig leckere 10cm große Bananen.
9.12.13 15:01


Ayeyarwaddy Tag 2

8. November 2013, 18:14 Den gestrigen Tag verbringe ich in Shwegu. Morgens treffe ich mich wie verabredet mit Nay Linn Htet, er zeigt mir den Rest seiner Ortschaft und die wenigen "Sehenswürdigkeiten". Gegen Mittag mache ich mich langsam auf den Heimweg. Auf der Suche nach einem Kaffee (hier meistens ekeliger Instant 3 in 1 Mix im kleinen Tee-Becherchen...) winkt mich ein älterer Mann ins Haus. Er zeigt mir Fotos eines amerikanischen Freundes und einen Brief von 2002 von ihm. Der Mann selbst spricht kein Englisch, was die Kommunikation etwas schwierig macht. Und seine wirre Zeichensprache ist schwer interpretierbar. Zum Glück kommt sein sehr junger Cousin Chan Soe Thein dazu, er spricht etwas Englisch. Wir tauschen Adressen aus und es gibt sogar ganz plötzlich den ersehnten, großen, richtigen (!) Kaffee! Nun kommt plötzlich die ganze Familie hinzu, auch Chan's Vater. Er ist lustigerweise der Besitzer meines Hotels! Er kauft einen Kuchen für mich und wir sitzen kurz zusammen. Wirklich süß die Leute!! Mit dem Hotelbesitzer fahre ich zurück zum Hotel und ruhe mich etwas aus. Nachmittags spaziere ich durch den nördlichen Teil Shwegus und stelle scheinbar eine ziemliche Attraktion dar. Die Reaktion reichen von erstaunten, großen Augen bishin zu freudigen Zurufen. Auf dem Weg zum Sundowner am Fluss (es war schwer, einen ruhigen Platz zu finden, am dem man mal kurz nicht als Attraktionen gilt) kauft ein Beatlenut-Verkäufer einige frische Süßigkeiten für mich: Kokosnuss-Wackelpudding, Erdbeerkuchen und Sticky Rice mit Peanuts. Einfach köstlich!!
9.12.13 15:00


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